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¬MULTILINKS ist ein Projekt im 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission, welches seit dem Start im März 2008 von Prof. Pearl Dykstra, Fakultät für Sozialwissenschaften, Erasmus Universität Rotterdam, koordiniert wird.
Forschungsziel ist, zu untersuchen, wie sich soziale Kontexte, von makro-gesellschaftlichen zu mikro-interpersonellen verändern und welche Auswirkungen diese Veränderungen auf die soziale Integration, das Wohlbefinden und die intergenerationale Solidarität in verschiedenen europäischen Nationen haben.
Dieser Forschungszweig wurde in Verbindung mit einem Projekt innerhalb des European Network of Excellence EQUALSOC entwickelt. Die bisherigen Beiträge sind: a) Ein Überblick über den Forschungsstand, b) eine Reihe von Arbeitspapieren, die auf der EQUALSOC Konferenz im September 2006 in Barcelona präsentiert wurden, c) Ein Buchkapitel über die Beziehungen zwischen Enkeln und Großeltern, d) eine Konferenz über intergenerationale Beziehungen im März 2007 am WZB. Einige der dort vorgestellten Ergebnisse werden gerade zu einem Buch zusammengefasst, e) eine
Datenbank über komparative Datensätze zu Generationenbeziehungen.
Dieses Projekt warTeil eines größeren Forschungsvorhabens zu Beschäftigung und Familienarbeit in Europa, das vom französischen Arbeitsministerium finanziert und von der Ecole nationale de la santé publique (ENSP) in Rennes koordiniert wurde. Ziel war es, zu erforschen wie erwerbstätige Frauen in Zusammenspiel mit anderen Familienmitgliedern und sozialen Pflegediensten mit dem Pflegebedarf der (Schwieger-)Eltern in verschiedenen europäischen Ländern umgehen. Die Forschungseinheit am WZB führte die deutsche Länderstudie durch. Die bisherigen Ergebnisse sind in dem WZB Discussion Paper SP I 2009-401 veröffentlicht worden.
Forschungsthemen
Im Zentrum der Untersuchung von Bildungsetappe 6 stehen die Übergänge von der Schule ins Berufsleben, und zwar von Abgängern aus Förderschulen (Schwerpunkt Lernbehinderung) und aus Haupt-, Real- und Gesamtschulen. Hierbei interessiert vor allem wie die hohe Jugendarbeitslosigkeit entsteht und weshalb es immer länger dauert, bis junge Menschen in einen Beruf finden.
Die Forschungsfragen der Etappe 6 behandeln drei Themenbereiche: