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Abstract

Zwei Formen des Fortschritts sollen in Systemen ambulanter Versorgung in den drei Ländern untersucht werden: soziales Lernen in informellen Pflegeprozessen und organisationelle Innovation der Pflegeerbringer. Ausgehend von lokalen Fallstudien soll die Arbeits- und Rollenverteilung zwischen informeller und (privat und/oder öffentlich organisierter) formeller Pflege untersucht werden, sowie die Verteilung der Steuerungskompetenzen zwischen lokaler, regionaler und nationaler Ebene (letztere aufgefasst als nationale Fallstudien) und ihr Funktionieren. Dabei sollen Erkenntnisse darüber erarbeitet werden, welche Strukturen, welche Anreize etc. sich für entsprechende Lern- und Innovationsprozesse unterstützend bzw. hinderlich auswirken.

Laufzeit
11 2009 - 04 2012
Förderung
Ministère de la sante DREES-MiRe (Ministerium für Gesundheit, Frankreich)
5. - 6. Dezember 2016
Untertitel
organisiert von der Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik am WZB und der Stiftung Mercator
Beschreibung

Gesellschaftliche Herausforderungen wie der Klimawandel, die Energie- und Mobilitätswende zeichnen sich durch ein hohes Maß an Unsicherheit und Nichtwissen aus. Dabei sehen sich die Akteure über alle Funktionsbereiche hinweg mit komplexen Schnittstellenproblemen konfrontiert. Gesucht werden daher Beratungsmodelle, die zwischen Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft vermitteln.

5. - 6. Dezember 2016
Beginn: 12:15 Uhr

Kontakt

Ansprechpartner Name
Nathalie Wachotsch
nathalie.wachotsch [at] wzb.eu
Schulpolitik und Verwaltungspraxis zementieren soziale Abschottung privater Schulen
Studie

Die Bundesländer missachten Vorgaben des Grundgesetzes über die Genehmigung von Privatschulen. Die laut Verfassung verbotene „Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern“ an Privatschulen wird durch die Schulpolitik und Verwaltungspraxis unterlaufen. Die vom Grundgesetz beabsichtigte soziale Durchmischung der Privatschulen findet nicht statt. Das belegen der Jurist Michael Wrase und der Bildungssoziologe Marcel Helbig in einer Studie, die jetzt in der Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht erschienen ist.

Abstract

Im Rahmen eines vergleichenden Zugangs wird die Wahrnehmung sozialer Ungleichheit in Deutschland und Großbritannien im 20. Jahrhundert untersucht. Anhand von Präventionsdebatten um chronische Herzkreislauf-Krankheiten sollen die nationale Prägung, historische Entwicklung und präventionspolitische Konsequenz von Ungleichheitswahrnehmungen erforscht werden. Durch die kulturhistorische Perspektive, die Wahrnehmungsperspektiven in den Mittelpunkt stellt, wird ein bislang wenig beachtetes Feld der historischen Sozialstaatsforschung erschlossen und ein Beitrag zum Verständnis der europäischen Sozialstaatsgeschichte geleistet.

Laufzeit
07 2010 - 03 2011
Förderung
WZB