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Gastbeitrag von Wolfgang Merkel

Der enorme Flüchtlingsstrom nach Deutschland und Europa ist auch eine Herausforderung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Parallel zu der seit Jahren zunehmenden Ungleichheit der Einkommen und Vermögen wachsen mit ihm die kulturellen und religiösen Unterschiede. „Je größer die sozioökonomische und die ethnisch-religiöse Ungleichheit, umso geringer das wechselseitige Vertrauen der Bürger untereinander“, schreibt WZB-Direktor Wolfgang Merkel in einem Gastbeitrag für den Cicero.

Ehemalige Gastwissenschaftlerin der Abteilung
Beendete Forschungsprofessur
Datenreport 2016 – Sozialbericht für Deutschland erschienen
Datenreport 2016 erschienen

Migranten in Deutschland sind mit 35 Jahren mehr als zehn Jahre jünger als Menschen ohne Migrationshintergrund. Es gibt mehr Ledige unter ihnen, mehr Menschen in Ausbildung und weniger im Rentenalter. Deutlich sind aber auch die Unterschiede bei der schulischen und beruflichen Qualifikation. So haben 35 Prozent der Migranten im Alter von 25 bis 64 Jahren keinen berufsqualifizierenden Abschluss, unter den gleichalten Nichtmigranten sind es 9 Prozent.

International Conference

2016 marks the 40th anniversary of the passage of the German Co-determination Act of 1976. This law, which mandates the parity representation of workers in the supervisory boards of companies with more than 2000 employees in Germany, constitutes one of the key pillars of the ‘German model’ of corporate governance and industrial relations. This occasion offers an opportunity for researchers to assess the contribution of co-determination to economic democracy and the social market economy in the context of internationalization, liberalization and digitalization.

Ehemalige Mitarbeiterin der Abteilung
veit [at] dezim-institut.de