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Donnerstag, 27. Oktober 2016
Untertitel
Lecture by Keith Banting at the MAD colloquium
Beschreibung

Studies of the ‘progressive’s dilemma’ in Canada have tended to paint a rosy picture, concluding that high levels of immigration do not significantly erode social solidarity. However, this happy conclusion is subject to an important qualification: there are dramatic differences in public attitudes towards immigrants and indigenous people, often called Aboriginals. This paper analyses these differences by examining the relationship between perceptions of welfare dependence and support for redistribution, focusing on both groups.

Donnerstag, 27. Oktober 2016
Beginn: 16:00 Uhr

Kontakt

Ansprechpartner Name
Susanne Grasow
susanne.grasow [at] wzb.eu

Die Abteilung Wissenschaftliche Information bietet einen umfangreichen Service, um neuere Zeitschriftenbeiträge von WZB-Forschenden systematisch, dauerhaft, möglichst zeitnah und lückenlos auch dann im Open Access online zugänglich zu machen, wenn sie von den jeweiligen Verlagen nur kostenpflichtig zu beziehen sind („Grüner Weg des Open Access“).

Abstract

Zunehmende weltweite Migration und nachlassende Integrationskraft des Faktors Arbeit erfordern neue Antworten, damit eine systematische Integration von Personen-gruppen, die aus einem anderen Land nach Deutschland zugewandert sind bzw. zuwandern werden, gelingt. Die soziale Integration solcher Gruppen wird sich zukünftig nicht mehr nur gestützt auf die Teilnahme am Erwerbsleben und auf die Nutzung ethnischer Netze im Selbstlauf vollziehen können. Sie bedarf angesichts der Arbeitsmarktsituation und des Umbaus des Sozialstaates einer stärkeren staatlichen Steuerung, die sich auf alle Lebensbereiche und Ebenen erstreckt. Zentral soll die Frage beantwortet werden, ob zur staatlichen Steuerung der Integration von Migranten ein Grundkonzept notwendig ist und wie dieses aussehen könnte.

Laufzeit
Januar 2001 - Februar 2005
Abstract

Soziale Ausgrenzung beschreibt in jüngster Zeit in Politik und Wissenschaft das Risiko bestimmter Bevölkerungsgruppen, von Teilhabemöglichkeiten am gesellschaft-lichen Leben ausgeschlossen zu sein. Gesellschaftliche Teilhabe bezieht sich dabei in umfassender Weise auf ökonomische, soziale, kulturelle und politische Aspekte. Prekäre Erwerbs-verläufe und Arbeitslosigkeit gelten als Schlüssel für einen solchen Prozess. Definitionen und Dimensionen sozialer Ausgrenzung sind jedoch nicht einheitlich und eine empirische Überprüfung steht zu großen Teilen noch aus.

Projektleitung
Laufzeit
2000 - 2004
Patricia Wratil auf BR Alpha

Hartz IV, Altersarmut und das Schrumpfen der Mittelschicht: die soziale Ungleichheit in Deutschland wächst. Was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Und was heißt es, arm zu sein in einem reichen Land? Patricia Wratil wurde auf BR Alpha, dem Bildungskanal der ARD, zum Thema Ungleichheit in Deutschland interviewt und stellte dabei Ergebnisse der Vermächtnisstudie von WZB, der ZEIT und infas vor.

Medienreferentin der Abteilung
kerstin.schneider [at] wzb.eu
Raum
A 210
Leibniz Energy Talk am 1. November

Der Stromsektor ist Vorreiter bei der Nutzung erneuerbarer Energien. 33 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland wurden im Jahr 2015 bereits durch erneuerbare Energien gedeckt. Damit die Energiewende gelingt, muss auch im Wärme- und Verkehrsbereich stärker auf die Erneuerbaren gesetzt werden. Wenn man sauberen Strom nutzt, um in anderen Sektoren den Einsatz von fossilen Energien zu reduzieren, spricht man von "Sektorkopplung". Welche Rolle spielt hierbei die Digitalisierung? Wer wird sich auf dem Energiemarkt mit intelligenten Lösungen für eine digitale Vernetzung der Sektoren behaupten?

Austausch

Heike Haarhoff, Redakteurin für Gesundheitspolitik, Medizin und Bioethik bei der taz in Berlin, ist bis Ende Dezember 2016 Journalist in Residence am WZB. Während ihres Aufenthalts untersucht sie die Rolle globaler Institutionen im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen. Das WZB vergibt jedes Jahr Stipendien an Journalistinnen und Journalisten, die zu Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft arbeiten und Interesse am Austausch mit der Forschung haben.