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Die Durchführung des Dissertationsprojektes erfolgt in Kooperation mit dem vier Länder (BE, NL, D, FR) und die EU-Ebene umfassenden Projekt „Access and Legitimacy“ an der Katholischen Universität Leuven, Belgien sowie in Zusammenarbeit mit Dr. Bernhard Wessels (WZB). Finanziert wird das belgische Projekte durch den Forschungsfonds Flanders, Belgien. Die Finanzierung der deutschen Teilstudie bzw. des Dissertationsprojektes erfolgt durch das WZB im Rahmen des Doktorandinnen-Programmes.
Soziale Bildungsungleichheiten sind ein fester Bestandteil der modernen Gesellschaften. Doch der Grad, in dem individuelle Bildungsergebnisse von sozialer Herkunft beeinflusst sind, variiert in institutionellen Kontexten (Blossfeld and Shavit 1993; Erikson and Jonsson 1996; Breen et al. 2009). Die in Deutschland vorhandene relativ starke Bildungsungleichheit ist oft auf die starre Struktur des Schulsystems zurückzuführen, wo die Schüler und Schülerinnen schon früh in verschiedene Schulformen geleitet werden, die die Grenzen ihrer künftigen Bildungswege definieren. In den letzten Jahren haben eine Reihe von Reformen Flexibilität in das deutsche Differenzierungssystem eingeführt mit dem Ziel, die Ungleichheit der Bildungschancen zu reduzieren.
Forschungsthemen
Kleine und mittlere Unternehmen haben sich in zunehmendem Masse zu Unternehmen entwickelt. Bisher waren Internationalisierungspfade abhängig von Verträgen, Kontakten und Informationen, die letztlich ihren Ursprung im Heimatland hatten. Es gibt unterschiedliche Strategien bei der Multinationalisierung von SMEs. Unter der Annahme, dass eine Ressourcenknappheit in den SMEs (mehr als für die i.d.R.
Airbus Industries ist ein charakteristisches Beispiel für ein großes und komplexes transnationales Unternehmen, welches nicht aus einem klar dominierenden Zentrum und Ursprung in nur einem Lande entstand. Es war dem Druck ausgesetzt, einerseits internationale Konzentration und Integration zu erreichen, und andererseits länderspezifische und lokale Betriebsstätten zu erhalten. Dies geschah in Auseinandersetzung mit gegensätzlichen Einflüssen, zum einen in Richtung internationaler Effizienz und zum anderen in Richtung der Verteilung von Kompetenzen über viele Betriebsstätten in vielen Ländern. Darüber hinaus veränderte sich die Unternehmensorganisation erheblich im Zeitablauf.
Die Intention und Innovativität des Projekts besteht darin, folgende bisher separate konzeptionelle Diskussionsstränge zu integrieren:
Dieses Projekt beschäftigt sich vorwiegend mit dem neu entstehenden europäischen System der Corporate Governance. Dieses aktuelle „Feldexperiment“ stellt eine einzigartige Gelegenheit dar, den komplexen Prozess des Aufbaus eines neuen Corporate Governance-Systems einschließlich einer Neuzusammenstellung der Beziehungen zwischen den Stakeholdern zu beobachten. Folgende Schlüsselfragen werden hierbei behandelt:
Die Aufstellung und Implementation von Richtlinien der Unternehmensführung (CGC) werden vom nationalen Kontext geprägt. Die Kultur eines Landes hat bedeutenden Einfluss darauf, wie früh und in welchem Ausmass Verhaltensregeln entwickelt werden. Insbesondere haben wir uns mit der Kodifizierung der Unternehmensführung beschäftigt (CGCs in Großbritannien). Erstens wird der Kodifizierungsprozess in Großbritannien eindeutig geprägt vom Comply-or-explain-Prinzip, von der Führung der Geschäftselite, der großen Anzahl von CGCs und den Besonderheiten des britischen Organisationsfeldes. Diese eng miteinander verflochtenen Spezifika reflektieren des Weiteren institutionelle und kulturelle Merkmale der britischen Gesellschaft.