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Jahr für Jahr verlassen rund 150.000 junge Erwachsene das Bildungs- und Ausbildungssystem ohne einen Abschluss – mit düsteren Aussichten auf Erfolg im Arbeitsmarkt. Hochgerechnet auf die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen sind das mehr als 1,5 Millionen Menschen. In dieser Studie wurde berechnet, welche Kosten dem Staat in Form von entgangenen Steuern und Sozialabgaben bzw. Transferleistungen dadurch entstehen, dass ein Teil der Bevölkerung unzureichend qualifiziert bleibt und keinen Schulabschluss erreicht. Im Mittelpunkt der Untersuchung standen simulierte Erwerbs- und Einkommensverläufe, die für unterschiedliche Bildungsgruppen erzeugt werden.
Teilprojekt des OECD-Projekts „Higher Education Institutions and Regions“, das sich mit der Region Berlin beschäftigt
Wie können Frauen nach einer längeren Abwesenheit vom Arbeitsmarkt wieder in das Berufsleben integriert werden? Was fördert und was hemmt den Wiedereinstieg in das Berufsleben? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Projekts. In zwei Studien wurden die unterschiedlichen Chancen auf einen Wiedereinstieg in das Erwerbsleben herausgearbeitet, die aus den Erwerbsverläufen nichterwerbstätiger Frauen resultieren. Dabei trat hervor, wie dringend notwendig Aus- und Weiterbildungsangebote für potentielle Berufsrückkehrerinnen sind. Dies gilt insbesondere für Frauen, die vormals in Berufen erwerbstätig waren, die aufgrund spezifischer Arbeitsbedingungen eine Aufnahme der Erwerbstätigkeit besonders erschweren.