Am 18. August 2024 ist der erste Präsident des WZB, Meinolf Dierkes, gestorben. Er leitete das WZB von 1980 bis 1987 und war danach viele Jahre Direktor der Abteilung Innovation und Organisation.
In ihrem Promotionsprojekt befasst sich Agnetha Orth mit Personen im Rentenalter und der Frage, welche Rolle Weiterbildung in dieser Lebensphase spielt. In der Nacherwerbsphase stehen non-monetäre Erträge von Bildung, vor allem die subjektive Lebenszufriedenheit, im Vordergrund. Die Soziologin untersucht diese Themen mit den Daten der NEPS-Panelstudie.
Im Mittelpunkt dieses Projekts steht der Zusammenhang zwischen Familienbildungsprozessen und der Teilnahme an berufsbezogener non-formaler Weiterbildung in Deutschland und Großbritannien. Auch heute, in Zeiten steigender Erwerbsbeteiligung von Frauen, hat Mutterschaft weiterhin destabilisierende Auswirkungen auf weibliche Erwerbskarrieren. Eine regelmäßige Teilnahme an Weiterbildung könnte ein wichtiges Instrument sein, um die Erwerbsverläufe von Müttern zu stabilisieren und die negativen Folgen der Mutterschaft auf die berufliche Karriere abzumildern. Jedoch werden Kinderbetreuung und andere familiäre Verpflichtungen, insbesondere für Frauen, als große Hindernisse für die Teilnahme an berufsbezogener Weiterbildung wahrgenommen.
Rechtsradikale und rechtsextreme Parteien haben in vielen europäischen Demokratien erhebliche Wahlerfolge erzielt. Politische Parteien, zivilgesellschaftliche Organisationen und Medien reagieren auf diese Entwicklung auf unterschiedliche Weise, von Opposition und Gegenmobilisierung bis hin zu Anpassung und der Normalisierung rechtsextremer Akteure und Ideen. Bislang wissen wir jedoch vergleichsweise wenig darüber, was diese unterschiedlichen Reaktionen prägt und welche Folgen sie haben.
Am 18. August 2024 ist der erste Präsident des WZB, Meinolf Dierkes, gestorben. Er leitete das WZB von 1980 bis 1987 und war danach viele Jahre Direktor der Abteilung Innovation und Organisation.