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Geringer als gedacht: Der Einfluss der Nichtwähler auf die Regierungsbildung
Personalie

Lars-Hendrik Röller, Forschungsprofessor für Wettbewerb und Innovation am WZB und Präsident der European School of Management and Technology in Berlin, berät künftig Kanzlerin Angela Merkel in Wirtschaftsfragen. Er tritt die Nachfolge von Jens Weidmann an und wird zum 1. Juli Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Finanzpolitik im Bundeskanzleramt.

Pressemitteilung

Nichtwähler haben weniger Einfluss auf die Regierungsbildung als oft vermutet. Das legt eine neue Studie des WZB-Forschers Ulrich Kohler nahe. Darin zeigt er, dass eine höhere Wahlbeteiligung nur bei zwei Bundestagswahlen, 1994 und 2005, zu einer anderen Regierungsbildung im Bund hätte führen können.

Hier finden Sie Fotos von WZB-Präsidentin Nicola Fuchs-Schündeln sowie Fotos des WZB-Gebäudes und das WZB-Logo zur redaktionellen Verwendung.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle.

WZB-Logo
Dienstag, 28. Juni 2011
Untertitel
Public Evening Lecture by Joel Bakan
Beschreibung

“Good cop, bad cop” is an interrogation tactic in which two police officers, one hostile and abusive, the other friendly and supportive, take turns questioning a suspect. The suspect’s resistance is eventually broken, and he or she confesses to the crime, believing and trusting in the good cop’s promise of safety and protection. Like the good cop, “good” corporations position themselves as caring about society, while implying their competitors, or their former selves, are uncaring “bad” corporations.

Dienstag, 28. Juni 2011
Beginn: 18:00 Uhr

Kontakt

Ansprechpartner Name
Stefanie Schäfer
info [at] irmgard-coninx-stiftung.de
Press release
Non-voters have less influence on the formation of government than often assumed, as a new study by WZB researcher Ulrich Kohler suggests. In this study, he shows how higher voter participation in only two German federal elections (in 1994 and 2005) could have led to a different formation of government.
susanne.haensch [at] wzb.eu
Raum
B 118
WZB-Mitteilungen

The June issue of the WZB-Mitteilungen picks up on the subject of irrationality. WZB scholars describe how people make decisions (for example in voting or online shopping) and how irrationality holds creative potential.

Studie

An der Kasse ist den meisten Kunden der Datenschutz nichts wert: Obwohl sie erklärten, auf die Sicherheit ihrer Daten zu achten, entschieden sie sich beim Kauf allein aufgrund des Preises für einen Anbieter. Für nur einen Euro Preisnachlass gaben sie freiwillig sensible persönliche Daten weiter. Sogar bei gleichen Preisen wählten nicht alle Kunden den Händler, der weniger sensible Daten abfragt. Das haben Ökonomen des WZB in einem Experiment nachgewiesen.