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Dienstag, 14. Juli 2015
Untertitel
Lecture by Dr. Álvaro Morcillo
Beschreibung

Álvaro Morcillo analyses the role played by US foundations in Latin American social sciences during the Cold War. The Rockefeller and Ford Foundations and the Social Science Research Council decisively contributed to make US ideas about social science extremely influential, if not outright predominant. In particular, the reception of Weber’s oeuvre in Spanish was shaped by them.

Dienstag, 14. Juli 2015
Beginn: 16:00 Uhr

Kontakt

Ansprechpartner Name
Dr. Álvaro Morcillo Laiz
alvaro.morcillo [at] wzb.eu
Büro der
buero.praesidentin [at] wzb.eu
Raum
A 204
Abstract

Die Zahl atypisch Beschäftigter nimmt über die Zeit langsam aber stetig zu. Dies ist ein Problem, da viele Formen atypischer Beschäftigung keine ausreichende finanzielle Grundlage und/oder Beschäftigungssicherheit bieten. Dennoch kann atypische Beschäftigung nicht ohne weiteres mit  prekären Lebenslagen gleich gesetzt werden. Das Projekt beschäftigt sich daher mit der Frage, welche Formen atypischer Beschäftigung zu prekären Lebenslagen führen.  Die geplante Quantifizierung von prekärer Beschäftigung im Lebensverlauf, die Beschreibung typischer prekärer Erwerbsverläufe und die Analyse der Unsicherheiten, denen prekär Beschäftigte ausgesetzt sind, ermöglichen eine Neubewertung der aktuellen Regulierung von Beschäftigung und der Institutionen der sozialen Sicherung.

Laufzeit
2015-2017
Förderung
Hans-Böckler Stiftung
Arbeitsmarktforschung

Ist der deutsche Arbeitsmarkt überreguliert? Wie wirkt sich Arbeitsmarktpolitik auf die Beschäftigungschancen in Europa aus? Und welche Rolle spielen Alter, Geschlecht und Bildung? Diesen Fragen ist der WZB-Wissenschaftler Thomas Biegert von der Abteilung Ungleichheit und Sozialpolitik in seiner Dissertation nachgegangen. Seine Arbeit hat auch die Lorenz-von-Stein-Gesellschaft überzeugt. Sie zeichnete den Soziologen für die beste sozialwissenschaftliche Dissertation an der Universität Mannheim des vergangenen Jahres aus.

Neuerscheinung

Wer für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) arbeite, müsse lernen, mit „zwei Elefanten in einem Raum zu leben”. So beschrieb ein neu berufener Programmdirektor der WHO das Dilemma der UN-Sonderorganisation: ­ zum einen deren Fragmentierung in autonom agierende Regionalbüros, zum anderen die chronische Unterfinanzierung und Abhängigkeit der WHO von Spenden. Wie konnte es dazu kommen? Und weshalb haben alle bisherigen Reformversuche die Pathologien der Organisation eher verstärkt als korrigiert?