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Abstract

In modernen Gesellschaften haben sich spezifische Kommunikationszusammenhänge als unterschiedlich codierte Wertsysteme ausdifferenziert. Kommunikation in Wirtschaft und Unternehmen und Kommunikation im Kunstbetrieb sind besonders ausgeprägte Beispiele. Die Spezialisierung erleichtert die interne Verständigung, sie fördert damit die Entstehung lokaler Geschäftskulturen und die Entstehung von Kunstgenres, die die Gesamtheit der Semantiken und Praktiken einer Gesellschaft reflektieren und damit, in ihrer Gesamtheit, zu „Kunstkultur“ werden. Dabei kommt es, vermittelt durch breitere kulturelle Konfigurationen, zu Irritationen zwischen den Wertsystemen. Gerade dadurch werden Inventionen in einem der Systeme im jeweils anderen System zu Quellen von Neuheit.

Projektleitung
Laufzeit
3/2008–12/2014
Abstract

Die Entwicklung hochtechnologischer Neuheit geschieht in der Regel hinter verschlossenen Türen in Forschungslaboren und in Werkstätten. Bevor ein neues Produkt ins Licht der Öffentlichkeit tritt, hat es Teststrecken durchlaufen und zahlreichen Prüfungen standgehalten. Der nächste Schritt ist dann oftmals eine Anwendung auf Probe. Doch was passiert, wenn eine neue Technologie auf die Alltagsabläufe ihrer Nutzer trifft? Welche Probleme dabei auf und nach welchen Kriterien werden Vorzüge und Nachteile bewertet, mit welchen Konsequenzen für die weitere Technikentwicklung? Diesen Fragen gehe ich in meinem Promotionsprojekt „innovatives Stadtlicht“ nach.

Projektleitung

Forschungsthemen

Innovation, Wissen(schaft) und Kultur
Laufzeit
10/2011-06/2014
Ehemaliger Mitarbeiter der Abteilung
s.h.matthewes [at] uu.nl
Studentische Hilfskraft der beendeten Forschungsgruppe
Abstract

Many studies have demonstrated a negative correlation between cultural diversity and trust and cooperation, but they have left the question of the causal nature of this relationship largely open, and the mechanisms behind it unexplored. This large project was intended to fill some of these gaps by conducting a comparative analysis across three countries, across cities, and in the context of schools, using both survey and experimental data. The "Ethnic Diversity and Collective Action Survey" (EDCAS; see Schaeffer et al. 2011 for the technical report) was conducted across local populations in 67 cities and towns in Germany, France, and the Netherlands with a total sample size of 9100 respondents.

Projektleitung

Forschungsthemen

Migration, Integration und interkulturelle Konflikte
Laufzeit
2008 - 2012
Förderung
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Austausch

Haben Sie einst am WZB gearbeitet und möchten es wieder besuchen, um hier zu forschen? Arbeiten Sie am WZB und möchten ein Wunschprojekt an einer internationalen Einrichtung eines WZB-Alumnus oder einer WZB-Alumna verwirklichen? Dann könnte das WZB International Fellowship der Alexander von Humboldt-Stiftung für Sie interessant sein. Es bietet Forschenden und wissenschaftsunterstützend Tätigen internationale Fellowships von bis zu drei Monaten Dauer an – sowohl am WZB für Alumni als auch an Alumni-Einrichtungen für WZBler.

21. - 22. März 2017
Untertitel
Franco-German Conference
Beschreibung

The (de-)regulation of employment, the challenges of reconciling work and family life, and the processes of inclusion and exclusion on the labor market have been key topics in the social sciences in France and Germany for many years. However, little attention has been paid to direct comparisons and transfer analyses across national boundaries. The conference will therefore open a binational dialogue to find answers to the following questions: What are the central changes, transformations, and conflicts within the fields of work and family life in Germany and France?

21. - 22. März 2017
Beginn: 15:00 Uhr

Kontakt

Ansprechpartner Name
Lisa Crinon
lisa.crinon [at] wzb.eu
Donnerstag, 9. Februar 2017
Untertitel
WZB Big Data Brown Bag Seminar mit Cornelius Puschmann
Beschreibung

Algorithmische Selektionsprozesse in Plattformen wie Facebook und Twitter sind derzeit Gegenstand einer intensiven gesellschaftlichen Debatte über die Transparenz und Verlässlichkeit digitaler Informationen. Dabei sind die grundlegenden Verfahren, die für die Erstellung von personalisierten Informationsangeboten eingesetzt werden, in anderen Bereichen zum Teil schon seit Jahrzehnten im Einsatz (Handel, Tourismus, Bankwesen). Wie werden Informationen gefiltert, die in Social-Media-Plattformen in personalisierten Feeds angezeigt werden? Wie wirkt sich Personalisierung in Suchmaschinen aus?

Donnerstag, 9. Februar 2017
Beginn: 11:30 Uhr

Kontakt

Ansprechpartner Name
Martina Franzen
martina.franzen [at] wzb.eu