Suche

Anzeige 5621 - 5630 von 7643
Feldstudie widerspricht verbreiteter Annahme zur Geschlechterdiskriminierung bei Bewerbungen
Abstract

Das Projekt beschäftigt sich mit Umbrüchen in der Arbeitswelt und ihren neuen Organisationsformen und Beschäftigungsverhältnissen. Das Projekt hat zwei zentrale Perspektiven: Erstens, das Zusammenfallen von Nachhaltigkeit als Megatrend und Covid-19 als einen eher temporären Schock. Zweitens, das Projekt fokussiert auf das Thema Arbeit aus Beschäftigtenperspektive. Denn die Rolle der Mitbestimmung wird in den Fokus gerückt und untersucht, inwiefern sich demokratische Strukturen in den Unternehmen (industrial democracy) nicht nur auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Unternehmen auswirken, sondern auch auf die viel umfassendere Nachhaltigkeitspolitik.

Projektleitung
Laufzeit
01.08.2021-31.03.2025
Förderung
Institut für Mitbestimmung (I.M.U.) der Hans-Böckler-Stiftung

Frauen werden auf dem Arbeitsmarkt noch immer diskriminiert. Bei Bewerbungen auf typische Frauenberufe haben jedoch die jungen Männer das Nachsehen, wie eine Studie zeigt.

Abstract

Ziel des Projektes Best_FDM (Bessere Ergebnisse durch Interoperabilität und standardisiertes Forschungsdatenmanagement) ist es, Strukturen zum Austausch auf dem Gebiet der empirischen Forschung zur Covid-19-Pandemie zu schaffen und Anforderungen an empirische Untersuchungen möglicher weiterer Corona-Wellen und künftiger Krisen zu definieren. Es soll die Vernetzung und Interoperabilität von Forschungsprojekten über methodische Grenzen hinweg gefördert und damit die Qualitätssicherung der Forschungsdaten und der Datenkulturwandel auch bei kleinen ad hoc aufgesetzten Forschungsprojekten unterstützt werden.

Laufzeit
2020-2023
Förderung
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Abstract

Hohe mediale Aufmerksamkeit erfuhr die in Zusammenarbeit mit Gruner+Jahr und dem Sozialforschungsinstitut infas durchgeführte "Brigitte"-Studie "Frauen auf dem Sprung", für die über 2000 junge Frauen und Männer zu ihren Lebensentwürfen befragt wurden. Zentrales Ergebnis war die starke Erwerbsneigung von jungen Frauen. Die doppelte Orientierung auf Berufstätigkeit und Familie ändert sich auch mit zunehmenden Alter nicht und bleibt über die Familienbildung hinaus handlungsleitend. Von einer Retraditionalisierung kann bei Frauen nicht gesprochen werden. In ihrem Ende 2009 im Pantheon Verlag erschienenen Band "Frauen auf dem Sprung" präsentiert Jutta Allmendinger die Ergebnisse der Befragung.

Laufzeit
2008-2009
Abstract

Das Projekt untersuchte die Geldarrangements von Paaren, um so Aufschluss über die geschlechtsspezifischen Macht- und Ungleichheitsmuster im privaten Beziehungsalltag unter den aktuellen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu erhalten. Folgende Fragen standen im Vordergrund: Inwiefern wirkt das eigene, selbst verdiente Geld – insbesondere von Frauen – in Paarbeziehungen als „Individualisierungsmotor“? Wie verändern sich dadurch Ungleichheitsverhältnisse zwischen den Lebenspartnern und wo zeichnen sich die Grenzen von Individualisierung in Paarbeziehungen ab? Die Untersuchungen zeigten, dass sich unter der Oberfläche vieler traditioneller Paarbeziehungen durchaus Modernisierungs- und Individualisierungstendenzen feststellen lassen.

Laufzeit
1999-2009
Förderung
Deutsche Forschungsgemeinschaft