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David Ausserhofer

Das Zentrum verfolgt einen integrativen Forschungsansatz, der die zivilgesellschaftliche Protest- und Bewegungsforschung systematisch mit der Analyse politischer Konfliktstrukturierung und der Sozialkapitalforschung verbindet. Sein Forschungsprogramm ist in der Gründungsphase in drei Schwerpunkte gegliedert. Der erste Schwerpunkt widmet sich der Analyse der langfristigen Veränderungen politischer Konfliktstrukturen. Die Projekte in diesem Bereich sollen Erkenntnisse zur Entwicklung von Mobilisierungspotentialen in der Bevölkerung, der Restrukturierung politischer Konflikte in der Protest- und Wahlarena sowie der Politisierung gesellschaftlicher Schlüsselprobleme liefern. Der zweite Schwerpunkt bündelt Projekte, die sich vertieft mit den Veränderungen in der zivilgesellschaftlichen Organisationslandschaft sowie den dynamischen Interaktionen verschiedener politischer Akteure und Arenen bei der Konfliktaustragung beschäftigen. Die Projekte des dritten Schwerpunkts verknüpfen die Forschung zu Sozialkapital und politischem Protest. Längerfristig soll durch das Zentrum die Zivilgesellschaftsforschung in seiner ganzen Breite erschlossen und die Vernetzung von Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik gestärkt werden.

Das Zentrum wird getragen von WZB und FU Berlin. In seiner Aufbauphase wird es gefördert durch die Stiftung Mercator und die VolkswagenStiftung.

 

Aktuelle Beiträge des Zentrums für Zivilgesellschaftsforschung:

Edgar Grande und Swen Hutter: Corona und die Zivilgesellschaft

Daniela Braun und Edgar Grande: Politicizing Europe in Elections to the European Parliament (1994–2019): The Crucial Role of Mainstream Parties

Grande, Brigitte/Grande, Edgar/Hahn, Udo (Hg.) (2021): Zivilgesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Aufbrüche, Umbrüche, Ausblicke.

Borbáth, Endre/Hunger, Sophia/Hutter, Swen/Oana, Ioana-Elena (2021): Civic and Political Engagement during the Multifaceted COVID‐19 Crisis.

Hunger, Sophia/Hutter, Swen (2021): "Fridays for Future in der Corona-Krise. Welche Mobilisierungskraft haben Online-Proteste?". In: Forschungsjournal Soziale Bewegungen, Jg. 34, H. 2, S. 218-234.

Hutter, Swen/Teune, Simon/Daphi, Priska/Nikolas, Ana-Maria/Schäfer, Ines/Sommer, Moritz/Steinhilper, Elias/Zajak, Sabrina (2021): "Die Zivilgesellschaft in der Krise. Einblicke aus einer Organisationsbefragung zu den Herausforderungen der COVID-19 Pandemie". In: Forschungsjournal Soziale Bewegungen, Jg. 34, H. 2, S. 281-292.

Gesine Höltmann und Swen Hutter (2021): Viel Hilfsbereitschaft, viel Protest.

Gründungsdirektor

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Kontakt

Julia Jann
030 25491 303
Mail: sek-zz [at] wzb.eu

Reichpietschufer 50
D-10785 Berlin
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william87 / iStock / Getty Images Plus
October 28-29, 2021

Contentious Interactions: Frontiers in Protest Research workshop

The workshop brings together scholars working on protest dynamics from Europe, the United States and elsewhere. The aim is to take stock of current developments in three fields: the dynamics of protest and electoral politics; protest and networks of grassroots mobilization; radicalization in protest on- and offline. The workshop also features a keynote speech by Theda Skocpol and a concluding roundtable. The event will take place as a hybrid event. Upon registration, external participants may attend online - via Zoom - individual presentations, the keynote speech, or the roundtable.

AKTUELLES

Brigitte Grande, Edgar Grande, Udo Hahn (Hg.), "Zivilgesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Aufbrüche, Umbrüche, Ausblicke" (am 9.4. erschienen im transcript Verlag)

- ein Interview mit dern Herausgebern finden Sie hier!

 

 

Neu erschienen:

Discussion Paper Alles Covidioten? Politische Potenziale des Corona-Protest in Deutschland von Edgar Grande, Swen Hutter, Sophia Hunger und Eylem Kanol.

Daniela Braun und Edgar Grande, Politicizing Europe in Elections to the European Parliament (1994–2019): The Crucial Role of Mainstream Parties

Das Observatory for Political Conflict and Democracy ist online! Es enthält Daten zu Protesten, Wahlkämpfen und Debatten. PolDem ist eine Initiative des Zentrums für Zivilgesellschaftsforschung und des European University Institute.

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