David Ausserhofer
David Ausserhofer
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Unsere Arbeitsbedingungen haben großen Einfluss auf unser Leben, unser Einkommen und unseren sozialen Status. Aufgrund grundlegender Veränderungen in Demographie, Technologie und den Geschlechterrollen hat der Begriff „gute Arbeit“ zunehmend an Bedeutung gewonnen. Nicht nur Gewerkschaften, sondern auch Parteien und Stiftungen haben das Thema inzwischen auf ihre Agenda gesetzt. In der Wissenschaft wurden bislang nur bestimmte Aspekte „guter Arbeit“ untersucht – häufig ohne den Versuch, die vorhandenen Ergebnisse zueinander in Verbindung zu setzen. Das interdisziplinäre Promotionskolleg „Gute Arbeit. Ansätze zur Gestaltung der Arbeitswelt von morgen.“ möchte diese Lücke schließen und der Frage nachgehen, was „gute Arbeit“ bedeutet und wie die Veränderungen im Bereich der Digitalisierung, Migration, wachsender Einkommensunterschiede etc. die Arbeit von morgen beeinflussen werden.

Das auf drei Jahre angelegte Promotionskolleg wird vom WZB und der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) getragen und steht unter der Leitung von Prof. Jutta Allmendinger Ph.D. Es nahm seine Arbeit im November 2016 auf. Den Kern des Kollegs bilden fünf Wissenschaftler*innen des WZB sowie acht Doktorand*innen aus den Bereichen Soziologie, Ökonomie, Psychologie und verwandten Fächern. Im Zentrum der Forschung stehen fünf verschiedene Themenbereiche:

I. Gute Arbeitsgestaltung in der digitalen Ökonomie

II. Migration und gute Arbeit

III. Gute Arbeit und Lebensqualität

IV. Gutes Einkommen aus guter Arbeit

V. Gute Arbeit gestalten

Diese fünf Themenbereiche werden durch die Beteiligung unterschiedlicher Abteilungen und Projektgruppen am WZB abgedeckt. Das Promotionskolleg "Gute Arbeit" nimmt daher auch innerhalb des WZB eine besondere Brückenfunktion ein.

Weitere Stipendien für das Promotionskolleg „Gute Arbeit“ werden vorerst nicht vergeben. Assoziierungen sind derzeit ebenfalls nicht möglich. Wir bitten daher, von Initiativbewerbungen abzusehen. Ausschreibungen von Promotionsstipendien der Hans-Böckler-Stiftung finden Sie hier.

Dienstag, 4. Dezember 2018
Untertitel
Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? –
Fünf Theaterszenarien und ein Gespräch im Wissenschaftsjahr 2018
Eine Produktion des Puppentheaters Halle in Kooperation mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Beschreibung

Wie lässt sich mit Puppen ein Arbeitstag im Jahr 2030 nacherzählen? Am Anfang standen offene Fragen: Arbeiten wir in Zukunft unser Leben lang? Oder vielleicht gar nicht mehr? Werden unsere Arbeit und unser Privatleben verschmelzen? Welche Herausforderungen kommen auf uns zu?

Dienstag, 4. Dezember 2018
Beginn: 18:00 Uhr

Kontakt

Ansprechpartner Name
Friederike Theilen-Kosch
friederike.theilen-kosch [at] wzb.eu
Kontakt

Dr. Carina Sprungk / Patricia Löffler
E-Mail: Kolleg.GuteArbeit [at] wzb.eu

Reichpietschufer 50
D-10785 Berlin
Filmvorführung + Podiumsdiskussion am 21.11.2018
 

Mitglieder der Jungen Akademie und des Promotionskollegs gehen der Frage nach, was eigentlich 'Gute Arbeit' ist. Hierfür haben sie einen Kurzfilm initiiert, in dem sich WissenschaftlerInnen dem Konzept der ‚guten Arbeit‘ aus sozialgeschichtlicher, sozialwissenschaftlicher und philosophischer Perspektive nähern. Der Kurzfilm wird im Rahmen dieser Veranstaltung gezeigt, bevor eine anschließende Podiumsdiskussion die Frage nach guter Arbeit in der Wissenschaft stellt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und den Link zum Film finden Sie hier.

Neues aus den Transferprojekten

Giulia Tattarini hat im Rahmen ihres Transferprojekts "Widerstand im Wohlfahrtsstaat" ein Video produziert, das Menschen in einer Arbeitsloseninitiative porträtiert.

Im Rahmen seines Transferprojekts hat Nicolas Morgenroth einen Radiobeitrag zum Thema "Die letzten Fossilien - Gewerkschaften in Zeiten des Klimawandels" erstellt, der am 01.10.2018 im Deutschlandfunk Kultur ausgestrahlt wurde.

Labor.A am 13.09.2018

Wissenschaftler*innen des Kollegs waren bei den Sessions und dem Markt der Möglichkeiten auf der diesjährigen LABOR.A 2018 - Plattform "Arbeit der Zukunft", organisiert von der Hans Böckler Stiftung, mit dabei. Den Mitschnitt der Session "Wie wird Forschung (be-)greifbar?" sehen Sie im Video.