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Diese Studie hat zum Ziel, die Konsequenzen residentieller Mobilität für das subjektive Wohlbefinden von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland zu untersuchen. Mit steigender Integration und sozialer Aufwärtsmobilität, nimmt tendenziell auch das Bedürfnis zu, in suburbanen Mittelschichtsnachbarschaften zu wohnen und ein Eigenheim zu besitzen. Gleichzeitig legt die bisherige Forschung nahe, dass die Einbettung in eine lokale ethnisch-religiöse Gemeinschaft einen wichtigen Grundpfeiler für das Wohlbefinden von Menschen mit Migrationshintergrund darstellt.
Die 2013 veröffentlichten Snowden-Dokumente enthüllten die Überwachung des weltweiten Kommunikationsverkehrs durch die NSA und ihre Partnerdienste. In ihrem Dissertationsprojekt untersucht Ronja Kniep die kooperativen Überwachungspraktiken der „Five Eyes“ und europäischen Signals Intelligence (Sigint) Diensten mit dem Ziel, Prozesse transnationaler Ordnungsbildung sowie die Spezifika von Internetüberwachung herauszuarbeiten und durch eine kommunikationspolitische Perspektive einzuordnen. Der Wandel wird anhand von drei Fallstudien im Längsschnitt analysiert: Telegrafie-Überwachung im Zweiten Weltkrieg, Satellitenüberwachung im ECHELON-Programm und Internetüberwachung im NSA-BND-Projekt Eikonal.
Das Forschungsprojekt erforscht den Wandel von Tätigkeiten und die sich daraus ergebenden Qualifizierungsbedarfe in der Automobilindustrie am Beispiel des Volkswagen-Konzerns. Im Fokus stehen zwei zentrale Prozesse: die Digitalisierung und der Wandel hin zur Elektromobilität. Die Digitalisierung umfasst Veränderungen im Bereich der Produkte (autonomes Fahren, Vernetzung des Automobils) und der Prozesse (Industrie 4.0). Elektromobilität bedeutet für die Automobilindustrie einen umfassenden Wandel der Beschäftigtenstruktur, da Wissen und Kompetenzen im Bereich der Verbrennungsmotortechnologien an Bedeutung verlieren und neue Kompetenzen und Wissensbestände entwickelt werden müssen.
Die rasante Entwicklung der digitalen Technologie hat demokratische Regierungen in einer nie dagewesenen Weise beeinflusst. Durch digitale Werkzeuge gibt es vielfältige neue Kanäle und Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung und Regierungen müssen ihre Daten offenlegen und sind zur Transparenz verpflichtet. Die Zivilgesellschaft verlässt sich zunehmend auf die digitale Technologie, um demokratische Innovationen umzusetzen, die mit Hilfe von Bürgerbeteiligung alle möglichen gesellschaftlichen Problemen lösen sollen. Digitale Werkzeuge fördern die politische Mobilisierung, senken die Kosten für bürgerschaftliches Engagement und machen relativ einfache und kostengünstige Ansätze für demokratische Innovationen möglich.
Jahr für Jahr verlassen rund 150.000 junge Erwachsene das Bildungs- und Ausbildungssystem ohne einen Abschluss – mit düsteren Aussichten auf Erfolg im Arbeitsmarkt. Hochgerechnet auf die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen sind das mehr als 1,5 Millionen Menschen. In dieser Studie wurde berechnet, welche Kosten dem Staat in Form von entgangenen Steuern und Sozialabgaben bzw. Transferleistungen dadurch entstehen, dass ein Teil der Bevölkerung unzureichend qualifiziert bleibt und keinen Schulabschluss erreicht. Im Mittelpunkt der Untersuchung standen simulierte Erwerbs- und Einkommensverläufe, die für unterschiedliche Bildungsgruppen erzeugt werden.
Teilprojekt des OECD-Projekts „Higher Education Institutions and Regions“, das sich mit der Region Berlin beschäftigt
Wie können Frauen nach einer längeren Abwesenheit vom Arbeitsmarkt wieder in das Berufsleben integriert werden? Was fördert und was hemmt den Wiedereinstieg in das Berufsleben? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Projekts. In zwei Studien wurden die unterschiedlichen Chancen auf einen Wiedereinstieg in das Erwerbsleben herausgearbeitet, die aus den Erwerbsverläufen nichterwerbstätiger Frauen resultieren. Dabei trat hervor, wie dringend notwendig Aus- und Weiterbildungsangebote für potentielle Berufsrückkehrerinnen sind. Dies gilt insbesondere für Frauen, die vormals in Berufen erwerbstätig waren, die aufgrund spezifischer Arbeitsbedingungen eine Aufnahme der Erwerbstätigkeit besonders erschweren.
Das Projekt beschäftigt sich mit Umbrüchen in der Arbeitswelt und ihren neuen Organisationsformen und Beschäftigungsverhältnissen. Das Projekt hat zwei zentrale Perspektiven: Erstens, das Zusammenfallen von Nachhaltigkeit als Megatrend und Covid-19 als einen eher temporären Schock. Zweitens, das Projekt fokussiert auf das Thema Arbeit aus Beschäftigtenperspektive. Denn die Rolle der Mitbestimmung wird in den Fokus gerückt und untersucht, inwiefern sich demokratische Strukturen in den Unternehmen (industrial democracy) nicht nur auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Unternehmen auswirken, sondern auch auf die viel umfassendere Nachhaltigkeitspolitik.