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Abstract

Die Gesundheitssysteme Deutschlands und der Schweiz zählen zu den teuersten der Welt, bringen aber nur mittelmäßige Gesundheitsergebnisse hervor, schöpfen mithin ihre Ressourcen und ihr Leistungspotenzial nur unzureichend aus. In beiden Ländern gilt die starke Abschottung von Versorgungssektoren - einhergehend mit Integrationsproblemen im Versorgungsprozess - als wichtige Ursache für diese Ineffizienzen. Die fehlende Integration zeigt sich als unzureichende Kommunikation und Koordination zwischen den beteiligten Akteuren. Sie führt zur Segmentierung von Versorgungsprozessen und zu vielfältigen Brüchen im Behandlungsverlauf. Es fehlt an langfristiger, kontinuierlicher Betreuung von Patienten, wie sie zur angemessenen Versorgung chronischer Erkrankungen notwendig wäre.

Laufzeit
01 2007-12 2008
Förderung
Hans-Böckler-Stiftung
Freitag, 6. Januar 2017
Untertitel
Zum 65. Geburtstag von Wolfgang Merkel
Beschreibung

Die Demokratie steht vor gewaltigen Herausforderungen. Sozioökonomische Ungleichheit führt zunehmend zu asymmetrischer politischer Partizipation. Demokratische Wahlen können dem anscheinend nichts entgegensetzen. Ökonomische Globalisierungsprozesse beschleunigen die Entparlamentarisierung des demokratischen Prozesses.

Freitag, 6. Januar 2017
Beginn: 15:00 Uhr

Kontakt

Ansprechpartner Name
Gudrun Mouna
gudrun.mouna [at] wzb.eu
Ein starker Jahrgang

Methodisch brillant, politisch relevant und stilistisch elegant - diese Topnoten bekamen diesmal gleich drei eingereichte Arbeiten. Den Friends of the WZB Award 2016 teilen sich deshalb Anselm Rink, Maja Adena und das Tandem Heiko Giebler und Aiko Wagner.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin der beendeten Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe
Abstract

Der am WZB entwickelte Ansatz zur Betrieblichen Gesundheitsförderung als partizipative Organisationsentwicklung gilt heute als Pilotfall moderner Prävention nach dem von der WHO entwickelten Setting-Ansatz. Essentiell für sein Funktionieren ist u.a. eine reibungsarme Kooperation zwischen den inner- und überbetrieblichen Akteuren. Die Erforschung von Möglichkeiten und Grenzen der Einbeziehung von Berufsgenossenschaften füllt dabei eine wichtige Lücke, da die Berufsgenossenschaften als Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung der größte Akteur für Prävention und Gesundheitsförderung im Betrieb sind.

Projektleitung
Laufzeit
02 2007- 09 2008
Förderung
Hans-Böckler-Stiftung, Bertelsmann-Stiftung, Berufsgenossenschaft Wohlfahrt, Berufsgenossenschaft Nord Süd
Mittwoch, 14. Dezember 2016
Untertitel
WZB Big Data Brown Bag Seminar with Martina Franzen and Stefan Priester
Beschreibung

Digitale Methoden der Textanalyse und speziell das Topic Modeling erleben angesichts von Big Data derzeit auch in den Sozialwissenschaften eine gewisse Konjunktur. So fallen in entsprechenden Studien häufig allein aufgrund der schieren Datenmenge herkömmliche sozialwissenschaftliche Methoden aus. Automatisierte Verfahren der Mustererkennung textueller Daten kommen deshalb z.B. als Heuristik zum Einsatz, um qualitative Analysen anzuschließen oder quantitative Inhaltsanalysen zu ersetzen.

Mittwoch, 14. Dezember 2016
Beginn: 11:30 Uhr

Kontakt

Ansprechpartner Name
Martina Franzen
martina.franzen [at] wzb.eu
Abstract

Strukturen zur Stärkung der Qualitätssicherung und Evaluation in der primärpräventiven Arbeit der AIDS-Hilfen wurden auf Bundesebene entwickelt. Im Vordergrund standen folgende Komponenten: Workshops zu Methoden der Qualitätssicherung und Evaluation, ein Internet-Handbuch zu Ressourcen für die Qualitätssicherung und Evaluation, Unterstützung in der Verwendung epidemiologischer Daten und ein Peer-review-Verfahren. Parallel dazu wurde eine modellhafte, individuelle wissenschaftliche Beratung zur Entwicklung und Realisierung eigener Qualitätssicherungs- und Evaluationsmaßnahmen in zwölf Einrichtungen durchgeführt. Ein weiteres Ziel ist die Gründung eines Netzwerkes für partizipative Gesundheitsforschung.

Laufzeit
05 2006 - 08 2008
Förderung
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)
Abstract

Im Rahmen der bundesweiten Diskussion zum Stellenwert der Prävention und der Gesundheitsförderung im Gesundheitswesen – vor allem für sozial Benachteiligte – wird die Partizipation der Zielgruppen insbesondere in Settingprojekten als viel versprechender Ansatz bewertet. Gleichzeitig ist festzustellen, dass dieser Ansatz durch seine Komplexität und diskursive Gestaltung die üblichen Methoden der Evaluation und Qualitätssicherung überfordert.

Laufzeit
05 2005 - 12 2008
Förderung
Bundesministerium für Bildung und Forschung
English WZB Report 2016

Our recently published English WZB Report 2016  reveals the WZB as an “institution brimming with life and energy”. Essays on global governance, economics and law, social inequality, religion, labor, and democracy show the various research contexts of our institute. While Hildegard Matthies explores the phenomena of “Burnout in the Modern World of Work” Justin Valasek shows the “Inefficiences in EU’s Fiscal Spending”. Silke Gülker explains in her article why it is time to reconsider the relationship between religion and science.