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Bei der Frage, wer wann zu alt zum Arbeiten ist, spielen sozial abgeleitete Normen wie geschlechterspezifische Stereotype und die Diskriminierung von Älteren eine erhebliche Rolle. Virulente Altersbilder haben einen Anteil an der Diskriminierung am Arbeitsmarkt, so der Ungleichheitsforscher Jonas Radl in seinem Beitrag für die aktuelle Ausgabe der WZB-Mitteilungen.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsgruppe
patrick.feuerstein [at] wzb.eu
Raum
E 426
Abstract

Das Fairwork Sekretariat ist eine Kooperation des WZB und des Oxford Internet Institute (University of Oxford) und Teil des Fairwork Projekts, das sich mit der Erforschung und Evaluierung der Arbeit auf digitalen Plattformen beschäftigt.

Laufzeit
01.11.2020-30.09.2025
Förderung
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ)
Beendetes Brückenprojekt
Kontakt

Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen:

Katja Salomo
Marcel Helbig

Persons lists
Eine neue WZB-Studie zeigt, dass Armut allein nicht zu unethischem Verhalten führt

Der Zugang zur Weiterbildung von Erwachsenen auf dem Arbeitsmarkt ist ungleich verteilt. Vor allem Arbeitnehmer*innen, die Routineaufgaben ausführen, werden weniger geschult. Gleichzeitig ist es wahrscheinlich, das diese Tätigkeiten zukünftig durch Maschinen ersetzt werden. Es bekommen also genau die Arbeitnehmer*innen wenig Weiterbildung, die dies potenziell am meisten benötigen, um beispielsweise neue Tätigkeiten aufzunehmen. Eine Analyse von Martin Ehlert.

 

Bei der Arbeit fair behandelt zu werden, ist nicht für alle Erwerbstätigen selbstverständlich, vor allem nicht in den neuen Arbeitsformen für die digitalen Plattformen, wo es keine gesicherten Beschäftigungsverhältnisse gibt und Gewerkschaften meist keine Rolle spielen. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt wollen das WZB und das Oxford Internet Institute jetzt die Arbeitsbedingungen auf den Online-Arbeitsplattformen untersuchen.