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Das Ziel des Syntheseforschungsprojekts besteht darin, die globalen Kontestationen des liberalen Scripts, die in Ursache und Typ variieren, kategorial zu erfassen. Denn um die jeweiligen Kontestationen und deren Ursachen sowie Konsequenzen angemessen verstehen zu können, bedarf es einer ordnenden Typologie. Dabei strebt das Projekt eine Kategorisierung von Akteuren an, die normative und epistemologische Charakteristika ebenso umfasst wie Emotionen, Strategien und Identitätszuschreibungen, die bei der jeweiligen Zielverfolgung sichtbar werden.
Seit den 1990er Jahre prägen Themen wie Migration, Umwelt und Wohlfahrt das Protestgeschehen in Deutschland. Damit verbunden findet eine – oft gewalttätige – Mobilisierung und Gegenmobilisierung in der Protestarena statt. Ziel des WZB ProtestMonitorings ist das systematische Monitoring der
deutschen Protestlandschaft. Im Rahmen einer kontinuierlichen Datenerhebung erforschen wir die zeitlichen und räumlichen Zusammenhänge des Protestgeschehens, die diskursive Gelegenheitsstrukturen von Protest und Radikalisierung sowie die Radikalisierungsverläufe von individuellen Protestakteur:innen.
Forschungsthemen
Seit den 1990er Jahre prägen Themen wie Migration, Umwelt und Wohlfahrt das Protestgeschehen in Deutschland. Damit verbunden findet eine – oft gewalttätige – Mobilisierung und Gegenmobilisierung in der Protestarena statt. Ziel des WZB Protestmonitorings ist das systematische Monitoring der
deutschen Protestlandschaft. Im Rahmen einer kontinuierlichen Datenerhebung erforschen wir die zeitlichen und räumlichen Zusammenhänge des Protestgeschehens, die diskursive Gelegenheitsstrukturen von Protest und Radikalisierung sowie die Radikalisierungsverläufe von individuellen Protestakteur:innen.
Forschungsthemen
Die Corona-Pandemie hat unser Zusammenleben auf den Kopf gestellt: Der Alltag ist geprägt von Maßnahmen zur Eindämmung, darunter Kontaktverbote und Maskenpflicht, geschlossene Geschäfte und Bildungsstätten. Diese beruhen auf dem Gedanken der Solidarität: Wir schützen uns gegenseitig vor Ansteckung und unser Gesundheitssystem vor Überlastung. Doch Solidarität lässt sich nur begrenzt politisch vorgeben, sie wird von den Bürger*innen gelebt. Wie bei früheren Krisen spielt dabei die Zivilgesellschaft eine zentrale Rolle: Sie vernetzt Bürger*innen, stärkt solidarisches Verhalten, unterstützt Hilfsbedürftige bei der Bewältigung, sie artikuliert auch Kritik und macht auf Missstände aufmerksam.
Das Horizon 2020 Projekt „Global Governance and the European Union: Future Trends and Scenarios“ (GLOBE) befasst sich mit den zentralen Herausforderungen für eine wirksame und kohärente Globale Governance. Unter der Leitung des Institut Barcelona d’Estudis Internacionals (IBEI) beteiligen sich zehn Partnerinstitutionen aus acht verschiedenen Ländern am Projekt. Das WZB leitet ein Work Package zu Politikfeld übergreifenden politischen Dynamiken und Herausforderungen für die Global Governance.
Der Forschungsverbund TRANSMIT untersucht Migration als einen komplexen, transnationalen und sozialen Prozess. Ziel ist es, die Dynamiken dieses Prozesses besser zu verstehen, indem die Wechselwirkungen von Migration, Integration und Grenz- und Migrationspolitiken über Herkunfts-, Transit- und Zielländer hinweg analysiert werden. Dabei konzentriert sich TRANSMIT auf zwei für Deutschland im Hinblick auf die Migration besonders relevante Regionen, den Mittleren Osten und Nordafrika (MENA-Region) sowie Westafrika. Seit 2019 baut das Team eine umfangreiche Dateninfrastruktur auf, die eine solche transnationale Forschung ermöglicht.
Forschungsthemen
Der Verkehr konnte bislang als einziger Sektor die Treibhausgase nicht reduzieren. Um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen, müssen die Emissionen bis 2030 um 40 Prozent sinken. Weder technische Innovationen noch ein verändertes Verhalten versprachen bislang einen Ausweg. Die Corona-Pandemie eröffnet nun die einmalige Chance einer empirischen Untersuchung zu Fragen nach der Veränderbarkeit der Mobilität unter ganz neuen Bedingungen. Das öffentliche Leben ist praktisch still gestellt.
Forschungsthemen
Das Fairwork Sekretariat ist eine Kooperation des WZB und des Oxford Internet Institute (University of Oxford) und Teil des Fairwork Projekts, das sich mit der Erforschung und Evaluierung der Arbeit auf digitalen Plattformen beschäftigt.
Wir befinden uns mit der Corona-Pandemie in einem Ausnahmezustand, der deutlicher denn je bestehende Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern sichtbar werden lässt. Erste Forschungsergebnisse zeigen: Die Krise belastet Frauen – und insbesondere Mütter – offenbar mehr als Männer. Deshalb hat der Berliner Senat für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung das WZB mit einer Studie beauftragt, die kurzfristigen und mittelfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die soziale und ökonomische Situation von Frauen in Berlin zu untersuchen.