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Frauen wollen arbeiten und Kinder – von der Politik und den Männern fühlen sie sich dabei zu wenig unterstützt. Das zeigt die Studie "Frauen auf dem Sprung - das Update 2013"
Studie

Junge Frauen in Deutschland wollen arbeiten und Kinder – von der Politik und den Männern fühlen sie sich dabei zu wenig unterstützt. Das zeigt die Studie "Frauen auf dem Sprung". Interessant: Immer mehr Männer wünschen sich eine Partnerin, die ökonomisch auf eigenen Beinen steht. „Der Wertewandel der Männer ist eindrucksvoll“, sagt

Kooperation von WZB und bpb

Bildung ist ein Grundrecht. Sie bereitet Menschen auf das Leben vor und verspricht sozialen Aufstieg. Vielen gilt sie als Universallösung für die Herausforderungen unserer Zeit. Findet die Bildungspolitik die richtigen Antworten? Ein neues Dossier von WZB und Bundeszentrale für politische Bildung zeigt, worum es beim Thema Bildung heute geht.

silvia.hoehne [at] wzb.eu
Raum
D 008
WZB ehrt den britischen Ökonomen und Afrika-Experten für seine Arbeiten zu globaler Gerechtigkeit
A.SK Social Science Award 2013

Das WZB hat den britischen Wirtschaftswissenschaftler Paul Collier (Oxford) am Samstag, 19. Oktober, mit dem A.SK Social Science Award ausgezeichnet. Der Preis wird alle zwei Jahre an Sozialwissenschaftler vergeben, deren Arbeiten Impulse für gesellschaftliche und politische Reformen geben können. In seiner Dankesrede forderte der Ökonom und Afrika-Experte, die Entwicklungshilfe auf die ärmsten Länder zu konzentrieren.  „Die deutsche Entwicklungshilfe geht heute überwiegend an Länder, die sich selbst helfen können, darunter China und Brasilien“, sagte Collier.

WZBrief Bildung

Nicht die Sorge, es auf dem Arbeitsmarkt schwerer zu haben als gleichaltrige Einheimische, spornt Jugendliche aus migrantischen Familien an, hohe Ausbildungsziele zu verfolgen. Die in der Literatur immer wieder diskutierte These einer vorwegnehmenden Strategie gegen spätere Diskriminierung konnte WZB-Forscherin Céline Teney mit zwei Koautorinnen jetzt widerlegen. Ihre ausführlichen Interviews mit 18-Jährigen zeigen: Die Jugendlichen folgen bei der Karriereplanung eigenen Neigungen – und den Aufstiegshoffnungen ihrer Eltern.

Auszeichnung

Der Preis für den besten deutschsprachigen sozialwissenschaftlichen Aufsatz 2012 geht an ein Autorenteam des WZB. Die sechs Forscher wurden jetzt von der Fritz Thyssen Stiftung für ihren Beitrag "Verarmungsrisiken nach kritischen Lebensereignissen in Deutschland und den USA" ausgezeichnet, erschienen in der "Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie". Für die Jahre 1980 bis 2009 haben die Wissenschaftler untersucht, ob und in welchem Ausmaß Menschen nach Jobverlust, Krankheit oder Scheidung in Armut abrutschen.