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Patricia Wratil auf BR Alpha

Hartz IV, Altersarmut und das Schrumpfen der Mittelschicht: die soziale Ungleichheit in Deutschland wächst. Was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Und was heißt es, arm zu sein in einem reichen Land? Patricia Wratil wurde auf BR Alpha, dem Bildungskanal der ARD, zum Thema Ungleichheit in Deutschland interviewt und stellte dabei Ergebnisse der Vermächtnisstudie von WZB, der ZEIT und infas vor.

Medienreferentin der Abteilung
kerstin.schneider [at] wzb.eu
Raum
A 210
Leibniz Energy Talk am 1. November

Der Stromsektor ist Vorreiter bei der Nutzung erneuerbarer Energien. 33 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland wurden im Jahr 2015 bereits durch erneuerbare Energien gedeckt. Damit die Energiewende gelingt, muss auch im Wärme- und Verkehrsbereich stärker auf die Erneuerbaren gesetzt werden. Wenn man sauberen Strom nutzt, um in anderen Sektoren den Einsatz von fossilen Energien zu reduzieren, spricht man von "Sektorkopplung". Welche Rolle spielt hierbei die Digitalisierung? Wer wird sich auf dem Energiemarkt mit intelligenten Lösungen für eine digitale Vernetzung der Sektoren behaupten?

Austausch

Heike Haarhoff, Redakteurin für Gesundheitspolitik, Medizin und Bioethik bei der taz in Berlin, ist bis Ende Dezember 2016 Journalist in Residence am WZB. Während ihres Aufenthalts untersucht sie die Rolle globaler Institutionen im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen. Das WZB vergibt jedes Jahr Stipendien an Journalistinnen und Journalisten, die zu Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft arbeiten und Interesse am Austausch mit der Forschung haben.

Mittwoch, 23. November 2016
Untertitel
Lecture by Boy Lüthje, Sun Yat-Sen University, Guangzhou, China
Beschreibung

The lecture will explore the transformation of the Chinese model of capitalism in the context of the accelerated introduction of advanced digitalized manufacturing, proposed by the Chinese Government in its report “Made in China 2025” and in various documents related to China’s 13th Five-Year Plan. Based on current field studies in the Pearl-River Delta, we examine prospective pathways of industrial transformation related to the predominant regimes of production in core manufacturing industries.

Mittwoch, 23. November 2016
Beginn: 16:00 Uhr

Kontakt

Ansprechpartner Name
Marion Obermaier/Stefanie Roth
buero.usp [at] wzb.eu
Abstract

Das sogenannte „Übergangssystem“ hat seit dem ersten Nationalen Bildungsbericht 2006 in der Öffentlichkeit eine besondere Aufmerksamkeit erfahren. Angesichts der enormen Expansion des Übergangssystems in den letzten Jahrzehnten sowie seiner finanziellen und sozialen Kosten ist diese Aufmerksamkeit mehr als berechtigt. Bei dem Übergangssystem handelt es sich um (Aus-)Bildungsangebote, die unterhalb einer qualifizierten Berufsausbildung liegen und zu keinem anerkannten Ausbildungsabschluss im Sinne des dualen oder des Schulberufssystems führen. Die Angebote haben allerdings weder „System“, noch führen sie in der Mehrzahl zu erfolgreichen „Übergängen“.

Projektleitung
Laufzeit
abgeschlossenes Projekt
Abstract

“Underachievement” is a well-established educational research field. However, both longitudinal and interdisciplinary studies on the interplay between individuals’ learning potential and educational attainment are rare, as are analyses of life course consequences of underachievement. This psychological, sociological, and economic longitudinal study aims to contribute to our knowledge of social disparities in the processes of discovering youths’ learning potential—and its development—in families, schools, and vocational training markets. We are less interested in replicating well-researched variations in the achievement-ability-relationship between social classes.

Laufzeit
7/2007 – 7/2012
Förderung
gefördert von der Jacobs Stiftung
Abstract

Das Promotionsprojekt von Janina Söhn befasst sich mit der Bedeutung von Migrations- und Integrationspolitik für die schulische Integration von Migrant(inn)en. Verglichen werden (Spät-)Aussiedlerkinder und -jugendliche mit Migrant(inn)en nichtdeutscher Herkunft, die als Minderjährige seit Ende der 1980er Jahre in die Bundesrepublik immigriert sind und ihre Bildungslaufbahnen hier begannen oder fortsetzten. Bei diesen jungen Einwandererkohorten handelt es sich zum einen um eine zahlenmäßig umfangreiche Gruppe, deren in Deutschland erzielte Bildungserfolge bislang kaum erforscht sind.

Laufzeit
2007 - 2010
Förderung
Dissertationsprojekt (gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung)
WZB-Forscher entwickeln neuen Index für die Verankerung der Mitbestimmung in Unternehmen