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Das Projekt vergleicht, wie Unternehmen und Regierungen aus fünf Ländern – Deutschland, Frankreich, den USA, Japan und China – strategisch auf die COVID-Krise in der Automobilindustrie reagieren. Der Fokus der Analyse liegt auf den Auswirkungen der Pandemie auf zwei laufende sektorale Transformationsprozesse: (1) die sich verändernde internationale Arbeitsteilung zwischen Hoch- und Niedriglohnländern; und (2) den Übergang zur Elektromobilität. Ziel des Projekts ist es, politikrelevantes Wissen und eine länderübergreifende Perspektive auf den Wandel der Wertschöpfungsketten, Staat-Industrie-Beziehunhen und neue industriepolitische Agenden in der Automobilindustrie als einem der Schlüsselsektoren globaler Wirtschaft zu entwickeln.
Forschungsthemen
Das Projekt untersucht zwei Fragen: Erstens, welche Gruppen werden von Menschen
in Deutschland für die Verbreitung des Coronavirus verantwortlich gemacht? Und
zweitens, können die individuellen, soziodemographischen Charakteristika, die
Charakteristika des Bezirks/Landkreises und die aktuellen Diskussionen in den
Medien dabei helfen, vorauszusagen, welche Gruppen verantwortlich gemacht
werden?
Zur Beantwortung dieser Fragen benutzt das Projekt die Daten des aktuell
andauernden repräsentativen Surveys, welches von der Abteilung Migration and
Diversity durchgeführt wird, sowie Twitter Daten, die zusätzlich unabhängig vom
Survey gesammelt werden. Das Survey enthält eine offene Frage, die die
Mit Hilfe regelmäßiger Befragungen (voraussichtlich zweiwöchentlich im Zeitraum
von September 2020 bis Januar 2021) werden Daten zu rassistischen Einstellungen
und deren Veränderung im Zeitverlauf im Kontext der Corona-Pandemie in
Deutschland erhoben. Das Projekt soll uns helfen eine Umfrage, die von April
bis Ende August 2020 läuft zu verlängern. In dieser Umfrage werden u. a.
verschiedene Aspekte zu Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und
Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt abgefragt. Diese Aspekte sollen weiterhin
erhoben werden, um einen Vergleich über eine möglichst lange Zeit zu
ermöglichen. Zusätzlich sollen Frageitems zu rassistischen Einstellungen
Auf Grundlage von Daten aus der derzeit laufenden Umfrage zur Corona-Pademie
(“Corona-Survey") soll erforscht werden, inwieweit antisemitische Stereotype
durch die Bedrohung durch das CoronaVirus aktiviert werden. Dabei ist die
Annahme, dass die Aktivierung besonders dort erfolgt, wo es schon in der
Geschichte im Zusammenhang mit Seuchenausbrüchen zu anti-jüdischen Pogromen
gekommen ist. Hierfür ist die Erstellung eines Datensatzes notwendig, welcher
solche Instanzen codiert. Mit seinem Fokus auf die historische Bedingtheit von
Vorurteilen bietet das Forschungsprojekt eine neuartige Perspektive auf die
kontextbezogene Aktivierung von Stereotypen.
Das Folgeprojekt baut auf dem durch das BMBF geförderte Projekt
BODYRULES auf, in dem drei Organisationen, in denen der Umgang mit dem
menschlichen Körper durch die Organisation reguliert wird, miteinander
verglichen werden (Schwimmbad, Krankenhaus, Schule). Dabei gilt der. Umgang mit
dem menschlichen Körper als ein Kristallisationspunkt religiöser und
kultureller Unterschiede in der deutschen Gesellschaft. Das BODYRULES-Projekt
untersuchte die Modalitäten eines organisationalen Wandels, der Diskriminierung
und Exklusion aufgrund religiös und kulturell unterschiedlicher Körperpraktiken
zu verhindern sucht. Das am WZB durchgeführte BODYRULES-Teilprojekt
Ziel der Studie
Der Alltag der Menschen hat sich durch das Corona-Virus in kurzer Zeit gravierend verändert. Mit unserer Online-Umfrage zum Corona Alltag, untersuchen wir, welche konkreten Auswirkungen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie auf die Arbeitssituation und das Familienleben der Menschen in Deutschland hat: Wie wirken sich Geschäftsschließungen, die Stilllegung von Produktion und das Schließen von Kitas und Schulen auf Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlechts und Herkunft aus? Wie geht es den Familien? Wie verändern sich Arbeitssituation und Einkommen? Worüber machen sich Menschen am meisten Sorgen, und wie variieren diese Sorgen zwischen den Bevölkerungsgruppen?
Methodischer Ansatz und Stichprobe