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Ehemalige studentische Hilfskraft der Abteilung
Video-Einblick in die Forschung

Über Gewinne an internationalen Börsen entscheiden mittlerweile Bruchteile von Sekunden. Losgelöst von menschlichem Zeitempfinden wälzt der Hochfrequenzhandel riesige Summen um –  kaum kontrollierbar und hoch riskant. Der Ökonom Daniel Friedman von der University of California, Santa Cruz, Inhaber der Forschungsprofessur Market Design am WZB, erklärt in wenigen Sätzen seine Forschung. Kann sie dazu beitragen, den Hochfrequenzhandel zu bändigen?

Mittwoch, 21. Juni 2017
Untertitel
Buchvorstellung und Diskussion
Beschreibung

Begrüßung: Jutta Allmendinger, Präsidentin des WZB

Wovon hängt es ab, ob die Integration von Zuwanderern gelingt oder ob Parallelgesellschaften entstehen? Mit dieser Frage setzt sich der Migrationsforscher Ruud Koopmans seit Jahrzehnten auseinander. Ursprünglich überzeugt von der Integrationspolitik seiner Heimat Niederlande, die der Kultur, der Sprache und der Selbstorganisation der Zuwanderer großen Raum gibt und Einbürgerung leicht macht, plädiert Koopmans inzwischen dafür, von Zuwanderern klare Anstrengungen zur Integration in die Mehrheitsgesellschaft zu verlangen.

Mittwoch, 21. Juni 2017
Beginn: 17:00 Uhr

Kontakt

Ansprechpartner Name
Maike Burda
maike.burda [at] wzb.eu
Abstract

Die Forschung im Rahmen dieses, von der DFG geförderten, Projektes konzentriert sich auf die Interaktion von zentralen Tarifverhandlungen und Produktmarktwettbewerb in oligopolistischen Märkten. Es werden sowohl grundlagentheoretische Arbeiten zur Entwicklung von Verhandlungsmodellen in bilateral oligopolistischen Industrien als auch angewandte Arbeiten, die sich mit speziellen Arbeitsmarktinstitutionen auseinandersetzen, angefertigt.

Donnerstag, 8. Februar 2018
Untertitel
Lecture by Will Davies
Beschreibung

Contemporary populism is often viewed as a rebellion against globalisation, and hence neoliberalism. At the same time, populists are accused by orthodox policy-makers of lacking economic credibility or rationality, and offering emotional, ‚post-truth‘ politics. By this account, populism is a wholly irrational and impulsive phenomenon, that attacks economic rationality. This lecture will seek to present things differently, by considering ways in which contemporary populism perpetuates certain aspects of capitalist and neoliberal reason.

Donnerstag, 8. Februar 2018
Beginn: 16:00 Uhr

Kontakt

Ansprechpartner Name
Stefanie Roth/Marion Obermaier
ipi.office [at] wzb.eu
Abstract

Infrastrukturinvestitionen sind eine wichtige Voraussetzung für die Modernisierung der Wirtschaft und dienen damit dem wirtschaftlichen Wachstum, der Wettbewerbsfähigkeit und der Produktivität. In diesem Projekt wird der Einfluß traditioneller und moderner regionaler und überregionaler Infrastruktur auf das Wirtschaftswachstum, auf die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und auf die Beschäftigung untersucht.

Ehemalige Mitarbeiterin der beendeten Abteilung
Abstract

In der politökonomischen Literatur wird oftmals argumentiert, dass Wahlwettbewerb – analog zum Marktwettbewerb – zu effizienten Ergebnissen führt (Wirkung 3). Anhand eines einfachen Modells, in dem Politiker mehr Informationen über Kosten und Nutzen verschiedener Politikalternativen haben als der (durchschnittliche) Wähler, wird diese These von Johan Lagerlöf und Paul Heidhues (FS IV 00-06) hinterfragt.

Abstract

Netzwerkindustrien sind oft durch signifikante spezifische Investitionen in Infrastruktur, lokalen Wettbewerb, Netzwerk¬externalitäten und Restruk¬turierungs¬bedarf gekennzeichnet. Beispiele von Industrien mit diesen Eigenschaften sind die Telekommunikation, die Energie- und Wasserversorgung, der Transport und Finanzdienstleistungen. Die Liberalisierung von Netzwerkindustrien führt zu neuen Herausforderungen für Firmen und Regulierungsbehörden. Die Firmen haben Entscheidungen bezüglich Markteintritt, Investitionen, Standardisierung und Preisstrategien zu treffen, während seitens des Staates der Netzwerkzugang, universelle Dienste und die Preissetzung reguliert werden müssen.

„Double Shift“ – Wie Jordanien hunderttausenden Flüchtlingskindern eine Schulbildung ermöglicht