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Laufzeit
bis 08/2010
Förderung
gefördert vom European EqualSoc Network on Economic Change, Quality of Life & Social Cohesion
Abstract

In der Arbeitsmarktforschung sind – neben Kompetenzunterschieden bzw. -defiziten – vier Mechanismen für die geringen und sich immer mehr verschlechternden Arbeitsmarktchancen gering qualifizierter Personen identifiziert worden (Solga 2008): (a) der Verdrängungsmechanismus, (b) der Diskreditierungsmechanismus (d. h. für wie produktiv und kompetent gering Qualifizierte seitens der Beschäftigen „gehalten werden“), (c) der Mechanismus der sozialen Verarmung (d. h. über welche Netzwerkanbindungen zu Arbeitsplätzen als wichtige Ressource sie verfügen) und (d) der Stigmatisierungsmechanismus (d. h. für wie leistungsfähig sie sich selbst halten als Faktor ihres Bewerbungsverhaltens).

Laufzeit
fortlaufend
Nepal's refugee policy

Why did Nepal decide in 2007 to resettle over 100,000 refugees from Bhutan, but at the same time decide not to permit the resettlement of only 5,000 refugees from Tibet? More precisely, why did Nepal decide to conform to the human rights norms of the international refugee regime (that are argued to impose a responsibility to end refugee-hood with a durable solution) in the case of the more than 100,000 Bhutanese refugees – and decide not to conform to them in the case of the Tibetan refugees?

Abstract

This project is undertaking a comparative study of the consequences past unemployment has on individuals’ lives even years after regaining employment. Central questions include:

  • Why does unemployment have damaging effects on future careers? An empirical test of existing explanations.

  • Which categories of the population are most affected and why?

  • Which effect do changing policies have on post-unemployment employment trajectories in Europe?

Laufzeit
bis 10/2018
Abstract

Für die Lösung des Nachwuchsproblems in den Technikwissenschaften spielt die Gewinnung von Frauen eine zentrale Rolle. Technik gilt jedoch als männliches Territorium, als stereotypisch mit ‚männlichen‘ Kompetenzen und Leistungen verbundener Aktivitätsraum. Diese territoriale Grenzziehung einer ‚männlichen‘ Technik wird über geschlechtertypische Sozialisation, kulturell geformte geschlechtstypische Normalitätsvorstellungen und -unterstellungen sowie institutionelle Regelungen im (all-)täglichen Doing Gender von Männern, Frauen, Bildungsinstitutionen und Arbeitsmarktorganisationen hergestellt und reproduziert.

Laufzeit
2009 - 2010
Abstract

Das Projekt untersucht neue Handlungsansätze im Bereich der demografiebewussten und lebenslauforientierten Personalarbeit von Unternehmen. Im Zentrum stehen innovative Ansätze der Arbeitszeitgestaltung und Qualifizierungspolitik, die in der Lage sind, eine breite und nachhaltige Beteiligung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an betrieblicher Weiterbildung sicherzustellen. Ziel des Projekts ist es, Vorreiterbetriebe und „Best Practice“ Beispiele der lebenslauforientierten Arbeitszeit- und Qualifizierungspolitik zu identifizieren und die Bedingungen ihrer erfolgreichen Einführung, Weiterentwicklungen und möglichen Übertragbarkeit zu untersuchen.

Projektleitung
Laufzeit
12/2009 bis 06/2015
Förderung
WZB; bis 06/2013 gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung
Abstract

Das Promotionsprojekt von Franziska Scheier befasst sich mit der Rolle der betrieblichen Arbeitnehmervertretungen bei der Interessenvertretung von in der bisherigen Arbeitspolitik vernachlässigten Beschäftigten. Möglichkeiten und Bedingungen zum Zugang der Stellvertretung von Beschäftigten, die aufgrund der Vernachlässigung als schwache Interessengruppen bezeichnet werden können, sind Gegenstand des Projekts. Zu den untersuchten Beschäftigten gehören Beschäftigte mit Betreuungs- und Pflegeaufgaben, Geringqualifizierte, Schwerbehinderte und Auszubildende.

Projektleitung
Laufzeit
2009-2013
Förderung
Dissertationsprojekt (gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung)
Abstract

Für die Unternehmen stellen Langzeitkonten ein Flexibilisierungsinstrument dar; für die Beschäftigten eröffnen sie Chancen für eine bessere Verteilung von beruflichen und außerberuflichen Anforderungen im Lebensverlauf. Den Langzeitkonten wird ein großes Potenzial für erweiterte Gestaltungsoptionen und verbesserte Lebenschancen in den Erwerbsverläufen von Beschäftigten zugemessen. Das Projekt untersuchte, inwieweit und unter welchen Bedingungen dieses Potenzial in der betrieblichen Praxis entfaltet wird. Leitend waren die folgenden vier Untersuchungsfragen: (1) Welche Ziele verfolgen die Unternehmen bei der Einführung von Langzeitkonten? (2) Wie sieht die Praxis der Anspar- und Entnahmeprozesse aus? (3) Welche Interessen und Nutzungsmuster finden sich auf Seiten der Beschäftigten?

Laufzeit
04/2006 bis 05/2008
Förderung
gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung
Abstract

Vor dem Hintergrund der Bemühungen europäischer Initiativen, einen gemeinsamen Bildungsraum zu schaffen, der sowohl Berufsbildung als auch Hochschulbildung umfasst, beschreibt das Projekt die institutionellen Reaktionen von Frankreich und Deutschland auf diese Prozesse. Das Projekt folgt dabei der Logik der Differenz und sucht nach ähnlichen Reaktionen auf die Kopenhagen- und Bolognaprozesse trotz der stark unterschiedlichen Institutionalisierung der Hochschul- und Berufsbildung in beiden Ländern, die deutlich unterschiedliche Opportunitätsstrukturen für die Lernenden bieten.

Laufzeit
2008 - 2010
Förderung
gefördert vom European EqualSoc Network on Economic Change, Quality of Life & Social Cohesion