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Changing Societies - Neue Evaluations- und Beurteilungsrahmen zentraler gesellschaftlicher Veränderungen

Bild: Martina Sander-Blanck
Forschungsthemen
Arbeit und Arbeitsmarkt
Mitarbeiter/innen
Laufzeit
01.02.2016 - 31.07.2018
Förderung
BMBF
Kooperationen
Fondation Maison des Sciences de l'Homme (FMSH)
Kontakt

Lisa Crinon
fon: +49 30 25491 -384
mail: lisa [dot] crinon [at] wzb [dot] eu
Reichpietschufer 50
D-10785 Berlin

Pressespiegel

Pressespiegel über Deutschland in französischer Sprache

https://de.ambafrance.org/-Presse-allemande

Pressespiegel über Frankreich in französischer Sprache

http://www.rfi.fr/emission/revue-presse-francaise

Berichterstattung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in deutscher Sprache über den französischen Wahlkampf aus einer deutsch-französischen Doppelperspektive

https://frankreich.dgap.org/


Ziel des Deutsch-Französischen Forschungsprogramms ist es, den interdisziplinären Austausch zwischen französischen und deutschen Geistes- und Sozialwissenschaftler/-innen zu stärken.

Der inhaltliche Fokus der geförderten Zusammenarbeit liegt auf der kritischen Beurteilung zentraler gesellschaftlicher Veränderungen. Es geht darum, gemeinsam und interdisziplinär verschiedene Aspekte dieser Transformationsprozesse zu untersuchen und neue Kriterien zu ihrer Bewertung zu entwickeln. Neben quantitativen Zugängen sollen dabei auch qualitative Ansätze Berücksichtigung finden. Zentrale Leitfragen sind:

1. Welches sind die grundlegenden sozialen, politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Veränderungen unserer Zeit?

2. Wie können diese adäquat abgebildet, gemessen und miteinander verglichen werden - zwischen einzelnen Ländern aber auch über die Zeit hinweg?

Angewandt auf die Bereiche Wirtschaft, Arbeit und Beschäftigung wird beispielsweise gefragt, wie sich die fortschreitende Digitalisierung, die zusehende Verschränkung von Berufs- und Privatleben oder das Verhältnis von bezahlter und unbezahlter Arbeit beschreiben, abbilden und messen lassen können. Und wie sich solche Veränderungen auf das individuelle und gesellschaftliche Wohlbefinden auswirken.

Innerhalb des Projekts arbeiten Wissenschaftler/-innen unterschiedlicher Disziplinen, von Geschichte, Soziologie, Wirtschafts-, Politik- und  Rechtswissenschaften bis hin zu Philosophie, Literatur, Ethnologie, Mathematik und Statistik gemeinsam zu folgenden Themenkomplexen:

1. Veränderungen im Arbeits- und Familienleben

2. Transformation wirtschaftlicher Eliten und Diskurse

3. Neue Beurteilungsrahmen in Politik, Gesundheit und Bildung

4. Herausforderungen durch Migration und Integration

5. Neue Perspektiven auf die sozial-ökologische Krise

6. Beurteilung von Krisen und Konflikten in Demokratien

7. Diagnosen gesellschaftlicher Veränderungen

Programm:

Zum Auftaktworkshop „Changing Societies: The World We Live In“ wurden 24 ausgewählte Wissenschaftler/-innen aus Deutschland und Frankreich dazu eingeladen, ihre laufenden Projekte bzw. Projektideen vorzustellen.

Die Zwischenergebnisse der ausgewählten Gastwissenschaftler/-innen wurden auf einem in Paris stattfindenden zweiten Workshop „Rethinking Society for the 21st Century“ präsentiert und diskutiert und die Vorhaben weiterentwickelt. Den Konferenzbericht finden Sie hier.

Die Abschlusskonferenz des ersten Projektjahres „Savoir Vivre! New Challenges for Work and Family Life in Germany and France“ fand am 21. und 22. März 2017 am WZB statt. In drei Panels widmeten sich die Teilnehmenden den Themen “The politics of work & (un)employment”, „Transformations of care work and family life“ sowie “Migration and the labor market”. Eine Dokumentation über die Konferenz finden Sie hier.

Das Programm fördert Forschungsaufenthalte von Gastwissenschaftler/-innen in Frankreich und Deutschland aus beiden Ländern für eine Dauer von ein bis sechs Monaten. Die aktuelle Ausschreibung finden Sie auf Deutsch und auf Französisch. In regelmäßigen Abständen werden neue Ausschreibungen veröffentlicht.