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Wissenschaftspolitik

David AusserhoferZur Großansicht
Forschungsthemen
  • Innovation, Wissen(schaft) und Kultur
Leiterin
Kontakt
Bettina Kausch

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E-mail: bettina [dot] kausch [at] wzb [dot] eu

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Reichpietschufer 50
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Wissenschaft ist unter Druck geraten. Ihre Innovationskraft und Nützlichkeit, als auch die Quantität ihrer Leistung soll gesteigert werden. Mit Anreizen, Sanktionen und Bewertungen versucht die Politik, Einfluss auf die Performanz und den Inhalt wissenschaftlicher Arbeit zu nehmen.

Desgleichen hat sich die Beziehung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verändert. Unternehmen suchen neue Formen der Zusammenarbeit mit akademischen Einrichtungen, um verwertbare Produkte aus wissenschaftlichen Erkenntnissen zu generieren. Folgen sind neue staatliche Förderprogramme, die längerfristig angelegte und auf einen Ort fokussierte Kooperationsformen zwischen den beiden Akteuren unterstützen. Auch die Erwartung öffentlicher Sichtbarkeit verändert die Wissenschaft. Im Kampf um öffentliche Aufmerksamkeit gilt es die massenmedialen Selektionsmechanismen zu bedienen, die mit wissenschaftlichen Relevanzkriterien nur schwer in Einklang zu bringen sind. Hierfür steht der Begriff der Medialisierung der Wissenschaft.

Untersucht wird, wie die Wissenschaftler/innen veränderte Handlungs- und Kommunikationssituationen verarbeiten und deuten, und welchen Sinn sie ihnen geben. Das Forschungsinteresse richtet sich auf die Frage, in welcher Weise akademische Standards, Grundorientierungen und Qualitätsverständnisse beeinflusst werden.